Grußwort der AG-Sprecher












Sehr geehrte Damen und Herren,

der 5. Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft "Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung" steht unter dem Motto:

„Teilhabesicherung - Wirksamkeit verbessern, Wirtschaftlichkeit erhöhen“.

Wir haben als Veranstaltungsort ganz bewusst Berlin gewählt, um dieses wichtige Thema so nah wie möglich an die Verantwortlichen der Gesundheits- und Behindertenpolitik heranzutragen. Denn es gleicht fast der Quadratur des Kreises, das sozialpolitische Ziel aller Teilhabeleistungen, die Selbstbestimmung behinderter Menschen und ihre umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft mit dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, wie sie das Sozialgesetzbuch vorschreibt, in Einklang zu bringen. Vielmehr ist zu beobachten, dass die Schere zwischen dem, was die 270.000 Menschen, die jährlich eine Schädelhirnverletzung unterschiedlicher Schwere erleiden in der Nachsorge dringend benötigen und dem, was die Kostenträger leisten, immer weiter auseinander geht.

Wir wollen uns auf dem Kongress daher viel Zeit nehmen, in der Diskussion mit Vertretern von Politik und Kostenträgern zu erfahren, welche Möglichkeiten sie zur Verbesserung der neurologischen Nachsorge unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebotes sehen. In den Workshops werden die Themenbereiche Lebenswirklichkeit und Lebensqualität, Phase E (Teilhabemanagement) und Persönliches Budget beleuchtet. Insbesondere hoffen die Organisatoren aus den Reihen der Teilnehmer auf weitere Anregungen zur Ausgestaltung der Anforderungen an die Inhalte der Phase E, die dann an die Leistungserbringer und Kostenträger weitergegeben werden sollen. Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft erwarten dadurch eine weitere Verbesserung der Teilhabe und Nachsorge für die Betroffenen und deren Angehörige. Die Vorträge und Workshops des Kongresses richten sich inhaltlich sowohl an Betroffene und Angehörige als auch an Vertreter der Heil- und Hilfsberufe, der Leistungserbringer der stationären und ambulanten Rehabilitation sowie der Kostenträger.

Als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft wünschen wir uns eine große Teilnehmerzahl zur Stärkung der auf dem Kongress zu formulierenden Forderungen an die politischen Entscheider.

Wir begrüßen Sie gerne auf dem 5. Nachsorgekongress 2011 in Berlin.










Achim Ebert
Sprecher der
Arbeitsgemeinschaft
Teilhabe - Rehabilitation,
Nachsorge und Integration

Mitglied im Kuratorium der
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung










Lothar Ludwig
stellvertr. Sprecher der
Arbeitsgemeinschaft
Teilhabe - Rehabilitation,
Nachsorge und Integration

SelbstHilfeVerband -
FORUM GEHIRN e. V.




Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit,

Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten


Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer

© 2012 ZNS - Hannelore Kohl Stiftung | Datenschutz | Impressum | info@hannelore-kohl-stiftung.de