Presse 2014

Nachsorgekongress formuliert Forderungskatalog zur Reform der Eingliederungshilfe und des neuen Bundesteilhabegesetzes zur selbstbestimmten Lebensführung und Teilhabe im zweiten Leben nach erworbener Hirnschädigung (SHV)

Am 27. und 28. März fand in Berlin der 8. Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung statt. Rund 400 Teilnehmer erörterten an zwei Tagen sozialpolitische Forderungen, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und in der Arbeitswelt für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und den Bedarf der Angehörigen.

Treffend bemerkte Karl-Josef Laumann in seinem Grußwort zur Eröffnung der Veranstaltung, "es muss wieder zur Firmenphilosophie werden, auch Menschen mit Behinderung faire Chance zu bieten. Nur Gerechtigkeit und Toleranz schaffen Teilhabe - und Teilhabe bedeutet Zukunft!"

Gemeinsam mit den Teilnehmern fordert die AG Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung den Gesetzgeber auf, bei der Fassung des Behinderungsbegriffes ausdrücklich die Besonderheiten von Menschen mit erworbenen Hirnschäden einzubeziehen und in der Gesetzesentwicklung zu berücksichtigen. Lesen Sie hier den vollständigen Forderungskatalog zur Reform der Eingliederungshilfe und des neuen Bundesteilhabegesetzes zur selbstbestimmten Lebensführung und Teilhabe im zweiten Leben nach erworbener Hirnschädigung (SHV).

Informationen über die Arbeitsgemeinschaft "Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung" finden Sie hier.

Programm

Kontakt für Rückfragen:
Achim Ebert
Sprecher der AG Teilhabe - Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung
sowie Mitglied des Kuratoriums der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
c/o ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-40
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de


Die Arbeitsgemeinschaft Teilhabe ist ein Zusammenschluss von Fachverbänden und Selbsthilfeorganisationen mit Fokus auf Schädelhirnverletzte unter Schirmherrschaft der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung:

BAG Nachsorge erworbener Hirnschäden bei Kindern und Jugendlichen
BDH Bundesverband Rehabilitation
Bundesverband ambulant/teilstationäre Neurorehabilitation e.V.
SelbstHilfeVerband - FORUM GEHIRN e.V.
Gesellschaft für Neuropsychologie e.V.
SHG „Hirnverletzte und Angehörige“ - Hamburg und Umgebung
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung





Gemeinsam mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses erarbeitete die AG Teilhabe Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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