Arbeitsgemeinschaft

§ 1
Präambel

Arbeitsgemeinschaft Teilhabe
Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung
  1. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) ist ein Zusammenschluss von Organisationen, deren Aufgabe und Arbeit die Hilfe für Menschen mit erworbenem Hirnschaden einschließlich Apallischem Syndrom (Wachkoma) ist.

    Diese Menschen bedürfen oft lebenslanger Hilfe und Förderung, wegen der spezifischen Einschränkungen im Erleben, Denken und Handeln durch

    • eine kompetente Beratung und Begleitung Betroffener und deren Angehöriger, auch nach abgeschlossener Akutversorgung und Rehabilitation, einschließlich einer existentiellen Absicherung,
    • angemessene medizinische Versorgung und Rehabilitation, Heil- und Hilfsmittel sowie ambulante neuropsychologische Begleitung auf der Grundlage der individuellen Bedürftigkeit,
    • Hilfe zur Eingliederung, Langzeitrehabilitation, schulische und berufliche Rehabilitation.

  2. Ziele der AG sind

    • die Umsetzung einer gezielten Rehabilitation und systematischen, durchgängigen Nachsorge für Menschen mit erworbenem Hirnschaden einschließlich der Menschen im Apallischen Syndrom (Wachkoma) im Sozial- und Gesundheitswesen und einer daraus abgeleiteten langfristigen oder lebenslangen Regelversorgung sowie
    • die Schaffung eines eigenen Status für Menschen mit erworbenem Hirnschaden

  3. Der Zusammenschluss in der AG hat den Zweck, Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen, zu bündeln, gemeinsam weiter zu entwickeln und die neuen Einsichten dazu im Sozial- und Gesundheitswesen durchzusetzen. Die Grundlagen für Verbesserungsvorschläge und Empfehlungen zur Nachsorge sollen erarbeitet, in praktische Vorschläge umgesetzt und in anderen Fachkreisen, bei Kostenträgern, in der Öffentlichkeit und in der Politik bekannt gemacht werden. Öffentlichkeitsarbeit ist daher wesentlicher Bestandteil der Aufgaben der AG.



Flyer der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe
Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung



Gemeinsam mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses erarbeitete die AG Teilhabe Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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