Grußwort

der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten Helga Kühn-Mengel

Sehr geehrte Damen und Herren,

Jährlich erleiden ungefähr 270 000 Menschen ein Schädel-Hirn-Trauma, knapp die Hälfte ist unter 25 Jahre alt, 35 000 sind Kinder unter fünf Jahren. Eine Schädel-Hirn-Verletzung kann jeden treffen - jederzeit.

Nach einer schnellen und guten Akutversorgung ist für die Betroffenen und ihre Familien eine kompetente und kontinuierliche Begleitung von größter Bedeutung.

Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft „Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung“ bietet der Nachsorgekongress 2008 der Hannelore-Kohl-Stiftung Betroffenen und Angehörigen sowie Fachleuten aus Medizin, Pflege und Forschung die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

Dieser Kongress spannt den Bogen von den neuesten Ergebnissen aus Wissenschaft und Forschung über die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen hin zur gelebten Wirklichkeit der Betroffenen.

Es freut mich besonders, dass nicht nur fachliche und wissenschaftliche Themen im auf der Tagesordnung stehen. Im Mittelpunkt steht hier der Mensch, dessen schulische, berufliche und private Zukunft durch eine schwere Verletzung beeinträchtigt wurde.
Die Politik hat mit der Gesundheitsreform 2007 reagiert:
  • Die häusliche Krankenpflege wurde erweitert, so dass diese nun auch in Wohngemeinschaften, neuen Wohnformen und auch an anderen Orten wie Kindergärten und Schulen gewährt werden kann.
  • Durch eine Stärkung der Integrierten Versorgung sollen Schnittstellenprobleme am Übergang von stationärer zu ambulanter Versorgung vermieden werden.
  • Medizinische Rehabilitation ist seit dem 1. April 2007 eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung

Eines steht fest: Die Behandlung nach einer schweren Schädel-Hirn-Verletzung darf nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus enden. Diese Menschen müssen auf ihrem weiteren Lebensweg kompetent behandelt und begleitet werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Begegnungen und Gespräche und dem Kongress einen erfolgreichen Verlauf.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre





Helga Kühn-Mengel, MdB




Gemeinsam mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses erarbeitete die AG Teilhabe Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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