Grußwort 2013

Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Arbeit und Soziales













Schädelhirnverletzungen können unser Leben völlig unerwartet und schwerwiegend verändern. Ein solches Schicksal erleiden in Deutschland jedes Jahr mehr als 270.000 Menschen. Fast die Hälfte der Betroffenen ist noch keine 25 Jahre alt. Gerade diese jungen Menschen haben es schwer, wenn sie plötzlich lernen müssen, ihr Leben mit einer Behinderung zu meistern. Dabei haben sie ein Recht auf Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Mit dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verfolgt die Bundesregierung das Ziel der Inklusion. Die Idee: Nicht die Menschen mit Behinderungen passen sich der Gesellschaft an, sondern wir organisieren den Alltag umgekehrt so, dass diese Menschen selbstverständlich mittendrin und mit dabei sind in der Schule, beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz.

Ein wichtiges Thema im Nationalen Aktionsplan sind die Jobchancen von Menschen mit Behinderungen. Deshalb haben wir die Initiative Inklusion gestartet: Innerhalb von vier Jahren wollen wir für 20.000 schwerbehinderte Jugendliche den Übergang in den Beruf konsequent mitbegleiten. Wir möchten 1.300 neue Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche und 4.000 neue Jobs für ältere schwerbehinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen.

Ich freue mich sehr, dass sich der 7. Nachsorgekongress den Problemen schädelhirnverletzter Menschen in Schule, Ausbildung und Arbeit zuwendet. Als Schirmherrin gilt mein besonderer Dank allen, die diesen Kongress möglich gemacht haben. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich informative Gespräche und neue Impulse.


Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerin
Mitglied des Deutschen Bundestages

Download
> Als PDF-Datei runterladen



Gemeinsam mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses erarbeitete die AG Teilhabe Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

© 2017 ZNS - Hannelore Kohl Stiftung | Datenschutz | Impressum | info@hannelore-kohl-stiftung.de