Grußwort 2017







Karl-Josef Laumann
Staatssekretär
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege


Grußwort zum 11. Nachsorgekongress „Bundesteilhabegesetz - Nachsorge miteinander gestalten“


Sehr geehrte Damen und Herren,

ein schwerer Unfall oder eine plötzliche schwere Erkrankung, die eine Hirnschädigung verursachen, verändern häufig das Leben von Grund auf.

Zu Beginn ist die bestmögliche hochspezialisierte medizinische Versorgung von entscheidender Bedeutung. Früh schließen sich dann verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen an, die dazu beitragen, Menschen mit einer Hirnschädigung eine Rückkehr in einen - wenn auch häufig neuen - Alltag zu ermöglichen.

An diesem neuen Alltag sind Viele beteiligt: Angehörige, Mediziner, Pflegekräfte, die verschiedenen Therapeutinnen, aber auch die Schule, Ausbildungsstätte und Arbeitgeber.

Die dabei notwendige Pflege muss nach den Bedürfnissen des Einzelnen individuell gestaltet werden. Wir haben daher in dieser Legislaturperiode viel für pflegebedürftige Menschen erreicht.

Dazu zählt allen voran der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, der ab dem 1. Januar 2017 umgesetzt wird. Mit ihm wird in der Pflege in Deutschland ein völlig neues Denken verankert. Defizitorientierung und Minutenpflege gehören dann der Vergangenheit an. Stattdessen wird vielmehr analysiert, was ein Mensch noch alles selbstständig tun kann - gerade auch im Sinne einer aktivierenden Pflege. Und: Demenzerkrankte werden erstmals überhaupt vollständig von der Systematik der Pflegeversicherung erfasst.

Bereits zum 1. Januar 2015 haben wir zudem den Zugang zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung erheblich vereinfacht und die dafür zur Verfügung stehenden Mittel deutlich erhöht. Kurzzeit- und Verhinderungspflege können flexibler miteinander kombiniert werden. Die für die Tages- und Nachtpflege zur Verfügung stehenden Mittel wurden sogar verdoppelt. Alleine diese beiden Beispiele zeigen, dass es uns ernst ist, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen spürbar zu entlasten.

Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft für den 11. Nachsorgekongress übernommen zu haben und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Begegnungen und
Gespräche.

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Josef Laumann




Gemeinsam mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses erarbeitete die AG Teilhabe Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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