1. Nachsorgekongress, 17. Nov. 2006, Gustav-Heinemann-Haus


Eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Jahre belegt, dass die Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschäden, vor allem nach Schädelhirnverletzung und Schlaganfall, wirksam ist und gute funktionelle Verbesserungen motorischer und kognitiver Leistungen herbeiführen kann. In der Wirklichkeit der Patientinnen und Patienten jedoch sind die mit dem SGB IX geschaffenen Möglichkeiten und Chancen im Bereich der Rehabilitation bisher nur unzureichend angekommen. Nach wie vor funktioniert die dort postulierte enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sozialleistungsträgern nicht überall. Und auch innerhalb der Systeme sind viele Schnittstellenprobleme geblieben, vor allem beim Übergang von der stationären Rehabilitation in die ambulante Versorgung.

Dies geht zu Lasten der Patientinnen und Patienten. Insbesondere Menschen mit Schädelhirnverletzung sind ganz existenziell darauf angewiesen, dass die benötigten Leistungen zur Akutversorgung und zur Rehabilitation nahtlos ineinandergreifen. Auch nach Abschluss der eigentlichen Rehabilitation muss diesen Menschen ein leistungsfähiges Netz zur Verfügung stehen, das auf ihren speziellen Bedarf abgestimmt Leistungen z.B. zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft, aber auch der medizinischen und pflegerischen Versorgung bietet.

Das vorliegende Buch zeigt die grundsätzlichen, wissenschaftlich erprobten Möglichkeiten der ambulanten Nachsorge auf, macht aber auch die tatsächliche Versorgungslage aus der Sicht der Betroffenen deutlich und stellt anhand modellhafter Nachsorgeeinrichtungen funktionierende Strukturen zur nachhaltigen Behandlung Schädelhirnverletzter vor.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik

ISBN: 978-3-936817-28-7,
136 Seiten, zahlreiche Abbildungen, br., € 29,90
Hippocampus Verlag GmbH, Postfach 13 68,
53583 Bad Honnef
weitere Informationen

Bei Fragen zum Tagungsband wenden Sie sich bitte an:

BV ANR e. V.
Pasinger Bahnhofsplatz 4, 81241 München
Telefon: (089) 82 00 57 92, Telefax: (089) 89 60 68 22
E-Mail: info@bv-anr.de


Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

© 2019 ZNS - Hannelore Kohl Stiftung | Datenschutz | Impressum | info@hannelore-kohl-stiftung.de