2. Nachsorgekongress, 13./14. März 2008, Forschungszentrum caesar

Mehr als 270.000 Menschen erleiden jährlich eine Schädelhirnverletzung und müssen danach häufig mit dauerhaften Einschränkungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit leben. Die Lebensplanung dieser Menschen und ihrer Angehörigen erfährt plötzlich dramatische Änderungen, denen die meisten Betroffenen hilflos gegenüberstehen. Für die Erstversorgung stehen in Deutschland ausreichend viele Einrichtungen mit hohen Qualitätsstandards zur Verfügung, ebenso für die stationäre Rehabilitation. Aber nach der Entlassung aus dieser Versorgung beginnt der schwierige Weg zurück in das alltägliche Leben, in Schule oder Beruf.
Zwar ist die Förderung der Teilhabe am sozialen und am Arbeitsleben durch das Sozialgesetzbuch IX geregelt, die Versorgungswirklichkeit weist jedoch erhebliche Lücken auf. Nur selten stehen ausreichende Nachsorge- und Therapieangebote zur Verfügung. Es fehlt häufig eine wohnortnahe, ambulante Rehabilitation, die das Lebensumfeld einbezieht, sowie eine Betreuung, die die Teilhabe am sozialen Leben und am Arbeitsleben nicht nur ermöglicht, sondern nachhaltig erhält.

Auf dem 2. Nachsorgekongress »Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung - Möglichkeit und Wirklichkeit 2008«, über den das vorliegende Buch Bericht gibt, wurden die bestehenden Probleme von den Betroffenen und den in der neurologischen Rehabilitation Tätigen realistisch veranschaulicht und Verbesserungen angeregt, die durch eine Änderung der bestehenden Strukturen erreicht werden könnten.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen
Tätige, Betroffene.

2008, brosch., 180 Seiten, ISBN 978-3-936817-41-6, EUR 29,90
Hippocampus Verlag GmbH, Postfach 13 68,
53583 Bad Honnef





Schriftliche Anfrage an den Bayerischen Landtag zur Versorgungssituation der MeH in Bayern
(vlnr.: Dr. P. Reuther,
H. Lüngen, B. Stamm)

Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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