3. Nachsorgekongress, 12./13. März 2009, Forschungszentrum caesar

Die nachstationäre Versorgung schädelhirnverletzter Menschen und ihrer Angehörigen ist trotz vieler Verbesserungen immer noch nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet. Zwar ist die Förderung der Teilhabe am sozialen und am Arbeitsleben durch das Sozialgesetzbuch IX geregelt, die Versorgungswirklichkeit weist jedoch erhebliche Lücken auf.
Diese Lücken zu schließen, hat sich die Arbeitsgemeinschaft »Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung« vorgenommen. Ziel der gemeinsam ausgerichteten Arbeit der Arbeitsgemeinschaft und der Nachsorgekongressreihe ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen, diese gemeinsam weiterzuentwickeln und im Sozial- und Gesundheitswesen durchzusetzen. Es soll für die Schädelhirnverletzten - mit ihren unterschiedlichsten Ausprägungen des Schädigungsbildes - ein eigener Status der Behinderung erreicht werden. Dazu sind sowohl die Bündelung der Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen als auch der fachliche Austausch aller in der neurologischen Rehabilitation Tätigen sowie eine breite Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich.
Die Stolpersteine auf dem Weg in das alltägliche Leben müssen identifiziert und dann entfernt werden, neue Wege erkundet und wenn gangbar, dann auch zugänglich gemacht werden. Es gilt, den Schädelhirnverletzten trotz Beeinträchtigung Lebensmut und Lebensqualität durch erfüllbare und erfüllte Teilhabe zu sichern.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik

A. Ebert, W. Fries, L. Ludwig­ (Hrsg.)
Reihe Zentrales Nervensystem, Bd. 3
Hippocampus Verlag, Bad Honnef 2009
122 Seiten, zahlreiche Abbildungen, br., € 29,90,
ISBN 978-3-936817-42-9

Hippocampus Verlag GmbH, Postfach 13 68,
53583 Bad Honnef
Bestellung per Fax:
02224-919482 oder
sylvia.reuter@hippocampus.de



Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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