Tagungsband zum 7. Nachsorgekongress erschienen

»Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung« - das Thema des diesjährigen 7. Nachsorgekongresses der Arbeitsgemeinschaft »Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung« schließt ein, dass die Betroffenen einer Schädelhirnverletzung vor ihrer Schädigung ein »erstes Leben« führten.

Dieses erste Leben endet in Deutschland jedes Jahr für mehr als 270.000 Menschen abrupt mit der Diagnose »Erworbene Schädelhirnverletzung«. Fast die Hälfte der Betroffenen ist zu diesem Zeitpunkt noch keine 25 Jahre alt. Mit welchen Folgen diese Kinder und Jugendlichen und ihre Angehörigen zu kämpfen haben und welche Hürde die schulische und berufliche Inklusion darstellt, zeigt die Arbeitsgemeinschaft eindrucksvoll in der vorliegenden Publikation.


Die hier wiedergegebenen Vorträge und Inhalte der Diskussionsforen beleuchten nicht nur Schwachstellen des Systems, sondern bieten auch Denkanstöße für mögliche Verbesserungen und neue Ansätze zur Problemlösung. So wurde z. B. im Hinblick auf die in diesem Jahr stattfindende Bundestagswahl gemeinsam mit den Teilnehmern des Kongresses ein Katalog von Wahlprüfsteinen erstellt, in dem die Positionen und politischen Vorhaben der einzelnen Parteien in Bezug auf die Belange der Betroffenen festgehalten werden sollen. Das Ziel: Die Einführung eines eigenen Status der Behinderung für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und endlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit für deren besondere Belastungen.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik


A. Ebert, L. Ludwig, P. Reuther (Hrsg.)
Reihe Zentrales Nervensystem, Bd. 7
Hippocampus Verlag, Bad Honnef 2013
112 Seiten, zahlreiche Abbildungen, br.,
€ 19,80, ISBN 978-3-944551-07-4

Hippocampus Verlag GmbH
Bismarckstr.8
53604 Bad Honnef
Bestellung per Fax:
02224-919482 oder
verlag@hippocampus.de



Schriftliche Anfrage an den Bayerischen Landtag zur Versorgungssituation der MeH in Bayern
(vlnr.: Dr. P. Reuther,
H. Lüngen, B. Stamm)

Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

© 2019 ZNS - Hannelore Kohl Stiftung | Datenschutz | Impressum | info@hannelore-kohl-stiftung.de