Inklusion und Teilhabe

Wir wollen erklären, was Inklusion und Teilhabe bedeutet. Das ist ein Text in leichter Sprache. Leichte Sprache können alle besser verstehen.

Inklusion


Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit. Das bedeutet: Alle Menschen gehören dazu. Niemand darf ausgeschlossen werden. In unserer Welt ist Platz für alle Menschen.

Es ist normal, verschieden zu sein!

Teilhabe


Teilhabe bedeutet "Einbezogensein in eine Lebenssituation“. Das entschied die Weltgesundheitsorganisation 2001. Unter normalen Bedingungen können alle Menschen am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Alle Menschen können am Unterricht in einer Regelschule oder am Arbeitsleben und am politischen Leben teilnehmen. Damit das möglich ist, muss für Barrierefreiheit gesorgt werden.

Beispiele:
  • Rollstuhlfahrer können ohne fremde Hilfe an einer Veranstaltung teilnehmen, weil der Veranstaltungsort über eine Rampe durch eine breite Türen erreichbar ist.
  • Für blinde Menschen werden Informationen in Brailleschrift oder als Tonaufnahme zur Verfügung gestellt.
  • Texte werden in leichter Sprache formuliert. Sie sind dadurch auch für kognitiv beeinträchtigte Menschen verstehbar.
  • Gehörlose Menschen können sich mit Hilfe von GebärdensprachdolmetscherInnen an Veranstaltungen beteiligen
  • Kinder mit einer Aphasie lernen gemeinsam mit Kindern ohne Aphasie
  • Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung diskutieren gemeinsam mit Menschen ohne Hirnschädigung auf dem 10. Nachsorgekongress.


Wie wird Inklusion und Teilhabe erkannt


Gemeinsame Aktionen von gehandicapten und nicht gehandicapten Menschen.
Jeder Mensch bestimmt selbst über sich.
Jeder Mensch hat die Möglichkeit zu Wählen.
Die notwendige Unterstützung ist vorhanden, damit Menschen dabei sein können.



Schriftliche Anfrage an den Bayerischen Landtag zur Versorgungssituation der MeH in Bayern
(vlnr.: Dr. P. Reuther,
H. Lüngen, B. Stamm)

Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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