Grußwort 2019













Grußwort
der Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm
für den 13. Nachsorgekongress

„Bundesteilhabegesetz-Umsetzung: Impulse aus dem Labyrinth?“

„Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann.“ Dieser Satz von Dietrich Bonhoeffer bringt eine grundlegende Wahrheit menschlichen Zusammenlebens zum Ausdruck. Und all diejenigen, die der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung als Mitglieder und Unterstützer verbunden sind, erleben immer wieder aufs Neue den tieferen Sinn dieser Worte - und was es bedeutet, für andere Menschen da zu sein.

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 270.000 Menschen ein unfallbedingtes Schädelhirntrauma, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene. Rund ein Sechstel der Betroffenen muss mit längerfristigen oder sogar dauerhaften Schäden des Gehirns weiterleben. So sind heute rund 800.000 Menschen auf fortwährende Unterstützung durch Pflegekräfte oder Angehörige angewiesen und bedürfen lebenslanger Hilfe und Förderung. Diese Menschen und ihre Angehörigen finden bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung kompetente und hilfsbereite Ansprechpartner sowie tatkräftige Unterstützer. Die Stiftung gibt ihnen eine Stimme und vertritt in der Öffentlichkeit und im gesellschaftlichen Diskurs ihre Interessen - das ist Lobbyarbeit im besten Sinne!

Zu den Aufgaben, die sich die Stiftung außerdem gesetzt hat, gehört auch eine umfassende und den aktuellen Bestimmungen entsprechende Beratung. Gesetzliche Neuerungen, wie sie in der letzten Zeit zum Beispiel das Bundes-Teilhabe-Gesetz für Betroffene gebracht hat, sind für den Laien oft nur schwer zu verstehen. Der Paragraphen-Dschungel stellt für manchen eine unüberwindliche Hürde dar. Wie gut, wenn sich Vertreter der Betroffenen und Experten aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammenfinden und gemeinsam nach Strategien und Lösungen suchen, damit Hilfeleistungen und Fördermaßnahmen besser und unkomplizierter bei den Betroffenen ankommen! Der 13. Kongress, den die ZNS - Hannelore Kohl-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Organisationskomitee Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung in diesem Jahr in Regensburg veranstaltet, wird dieser wichtigen Aufgabe nachgehen und ich wünsche als Schirmherrin allen Beteiligten im Sinne der Betroffenen gute Ideen und viel Erfolg!

Barbara Stamm
Präsidentin des Bayerischen Landtags a.D.



Barbara Stamm,
Landtagspräsidentin a. D., Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern,
Schirmherrin des 13. Nachsorgekongresses

Volker Bouffier
Ministerpräsident des Landes Hessen,
Schirmherr des 12. Nachsorgekongresses

Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Karl-Josef Laumann,
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Schirmherr des
11. Nachsorgekongresses

Hermann Gröhe,
Bundesminister für
Gesundheit

Andrea Nahles,
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses

Verena Bentele,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherrin des 9. Nachsorgekongresses

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,
Schirmherrin des 8. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 7. Nachsorgekongresses

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit,
Schirmherr des
6. Nachsorgekongresses

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Schirmherr des 5. Nachsorgekongresses

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Schirmherrin des 4. Nachsorgekongresses


Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Schirmherrin des 3. Nachsorgekongresses



Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

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